Prozeßablauf DTLesedauer:  5 Minuten

Teil 2: DESIGN THINKING – Neumoderner Firlefanz oder notwendige Methode zur Entwicklung von Innovationen?

Wir sind angekommen in der VUCA-Welt, was zugegebenermassen das Leben nicht einfacher macht, aber komplexer. Um die Herausforderungen heute und in der Zukunft erfolgreich zu bestehen, gilt es die „Beweglichkeit“ im Kopf und Unternehmen zu erhöhen. Die mobile Vernetzung macht die Digitalisierung allgegenwärtig und wenn mittlerweile 5,5 Mrd Menschen ein Mobiltelefon benutzen, aber nur 4.5 Mrd eine richtige Toilette – ein WC, dann zeigt das, der Wind der Veränderung ist zum Orkan geworden. Fazit: es ist Zeit für Innovationen im Unternehmen. Die Schnittmenge aus Machbarkeit (Technologisch), Wirtschaftlichkeit und Wünschbarkeit führt hierbei zum Ziel:

Design Thinking erfordert „Interdisziplinäre“ Teams und eine Prozesshatigkeit im Vorgehen, damit diese Methode erfolgsversprechend ist.

Folgende Prozeßschritte müssen bei Design Thinking durchlaufen werden:

  1. Verstehen: Gefühl und Einschätzung für das Thema gewinnen, Kontext erfassen
  1. Beobachten: in der Lebenswelt von Nutzer begeben und deren Bedürfnisse erkennen

Stärken oder Defizite, Probleme und Widersprüche erkennen

  1. Herausforderungen definieren: Erkenntnisse/Bedürfnisse/Hypothesen zusammentragen

Zentrale Herausforderung festlegen und in einer kurzen Fragestellung verorten

  1. Ideen finden: mit Kreativitätstechniken Ideenvielfalt generieren, Lösungsansätze im Team

Schaffen und daraus eine Fokussierung vornehmen

  1. Prototyen entwickeln: Ideen greifbar und kommunizierbar machen

Prototypen dem „Nutzer“ vorstellen und diskutieren

  1. Testen: Prototypen in der Zielgruppe vertesten, Nutzer ausprobieren lassen

Prototypen weiter verfeinern/entwickeln bis zur bestmöglichen Lösung

Innovationen durch und mit Design Thinking sind möglich in/bei

Strategien, Geschäftsmodellen, Produkten, Services und Organisationsstrukturen.

Innovationen sind kein Selbstläufer, sondern erfordern einen Innovationsprozess, Management Priorität, Einbindung in eine Unternehmensstrategie und…

…eine Kultur der Veränderungsbereitschaft!

Fazit: Ich habe in meinem Berufsleben kein Unternehmen erlebt, das eine Veränderungskultur für mich erlebbar gemacht hat. Folglich muss ein heutiges verantwortungsvolles Management genau diesen Prozess initiieren und eine Methode dazu heißt: Design Thinking.

In diesem Sinne lasst den Wind der Veränderung zum Orkan werden…

Ihr

Frank Uffmann

www.pizf.de

Bildquelle: Praxisfeld.de

        

 

 

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