#Arbeitgeberwechsel ein Verbrechen?

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Stellen Sie sich ein Unternehmen irgendwo in Deutschland vor, indem Sie seit vielen Jahren engagierter, relativ erfolgreicher Manager sind. Irgendwie fehlt Ihnen aber die Perspektive und Sie möchten gern einen weiteren Karriereschritt machen und suchen eine neue Herausforderung. Sie werden fündig … allerdings nicht im eigenen Unternehmen, sondern bei einem Mitbewerber. Nun haben Sie bisher gern für das Unternehmen gearbeitet, auch wenn schon mal die ein oder andere Zeit an Ihrer „Substanz geknabbert“ hat. Ihre Loyalität gegenüber Ihrem jetzigen Arbeitgeber und die gemeinsame Historie mit vielen guten Erinnerungen lässt Sie noch einmal zögern, bevor Sie sich dann doch für einen Wechsel entscheiden. Durch eine vermeintliche Indiskretion erfährt Ihr jetziges Unternehmen von Ihren Absichten, bevor Sie Ihre Kündigung öffentlich machen können.

Nichts ahnend, wobei sich das nur auf die folgende Situation bezieht, sitzen Sie am Schreibtisch, als plötzlich ihr direkter Vorgesetzter und ein Kollege aus der Personalabteilung im Türrahmen stehen. Die beiden treten ein, schließen die Tür hinter sich und konfrontieren Sie mit der Indiskretion ihrer Wechselabsichten. Natürlich bestätigen Sie diese mit dem Hinweis, dass es für die offizielle Kündigung noch zu früh ist. Ihr Vorgesetzter fordert Sie auf „bitte packen Sie jetzt Ihre Sachen. Wir begleiten Sie danach hinaus.“ Sie packen Ihre persönlichen Dinge, während zwei Augenpaare sie ständig beobachten und Ihnen gehen dabei Gedanken durch den Kopf wie „habe ich mir etwas zu Schulden kommen lassen?“ oder „ich werde behandelt wie ein Verbrecher“ und flankiert von den Herren marschieren Sie zum Ausgang „Ihres Unternehmens“, natürlich erst nachdem Sie auch Ihre Schlüssel und Ihren Betriebsausweis abgegeben haben. „Da hätten nur noch Handschellen gefehlt und ich wäre mir vollends wie ein Verbrecher vorgekommen“ macht sich in mir der Gedanke breit. Sie sind fassungslos über die gerade erlebten Ereignisse, die Sie jetzt erst einmal verarbeiten müssen.

Ich war nicht dabei, zugegeben, als sich obige Situation abgespielt hat, sondern meine Erzählung beruht auf Schilderungen dritter und vierter Personen. Reicht meine Vorstellungskraft aus, dass sich die Situation so oder ähnlich in diesem oder auch in anderen Unternehmen in Deutschland abspielt? JA…

Was stört mich persönlich an obiger Schilderung? Das ein Manager von jetzt auf gleich seinen Arbeitsplatz räumen muss hat ebenso an Seltenheitswert verloren, wie „man muss schon goldene Löffel…“ Sie wissen schon wie das weitergeht. Ich stelle mir die Frage nach der Kultur oder Moral eines Unternehmens oder ist solch ein Umgang mit Mitarbeitern mittlerweile gesellschaftsfähig geworden?

Im positivsten Fall ist es vielleicht nur die gekränkte persönliche Eitelkeit dieses Vorgesetzten, die zu so einer Handlung verleitet, wenngleich auch der Konkurrenzgedanke für Geschäft in derselben Stadt eine Rolle spielen könnte. Ich weiß es nicht. Was ich aber weiß, ist, dass so ein Erlebnis eine Wirkung auf die Person selbst hat und auf alle anderen Mitarbeiter, die davon Kenntnis erlangen. Bei der Person selbst ist die Loyalität und das Vertrauen zum Unternehmen dahin – was im Zweifel keine Rolle mehr spielt – und auch bei allen anderen Mitarbeitern kann ich keine positive Botschaft erkennen…

Mein persönliches Fazit:

Wenn ein Mitarbeiter den Arbeitgeber wechselt, dann ist es sein gutes Recht und kein Grund denjenigen zu behandeln, als hätte er eine Straftat begangen. Ich gebe zu, als in meinem Führungsteam die erste Führungskraft von mir zu einem Mitbewerber in der gleichen Stadt wechselte, da habe ich zunächst eine „persönliche Beleidigung/Enttäuschung“ empfunden, bis ich begriffen habe, es geht um Weiterentwicklung des einzelnen Menschen. Eine neue Herausforderung kann im Umfeld eines neuen Arbeitgebers liegen, aber auch in einer neuen Aufgabe inhaltlich oder als Karriereschritt, die die Menschen „größer werden“ lässt. Menschen wollen sich weiterentwickeln und das ist gut so, auch wenn das Ergebnis ein Arbeitgeberwechsel zur Folge hat. Wenn man die folgenden Punkte beachtet, ist jederzeit eine gute Trennung möglich, denn Sie wissen ja, man sieht sich immer zweimal im LebenJ

  • Eines meiner wesentlichen „Learnings“ in der Rolle als Führungskraft habe ich oft und erfolgreich gerade in schwierigen Situationen mit Mitarbeitern eingesetzt: TRENNE DEN MENSCHEN VON DER SACHE aus dem Buch Das Harvard-Konzept[1]. So war ich jederzeit in der Lage Verhalten zu kritisieren und trotzdem dem Menschen gegenüber wertschätzend zu sein und
  • „Behandele Mitarbeiter immer so, wie du selbst behandelt werden möchtest“ war und ist meine Maxime.
  • „Sage was du denkst, tue was du sagst, und stehe für das, was du tust“ und so zeigt sich deine Wertekultur.

Mal geht man im Leben ein Stück zusammen und dann geht man auch wieder getrennte Wege, so ist das Leben…aber bitte immer mit Respekt und in gegenseitiger Partnerschaft.

[1] Vgl. Das-Harvard-Konzept, Fischer/Ury/Patton

Vortrag: #Digitalisierung 5.0

Das haben Sie verpasst…

Sechzig spannende MinutenP1000500

                                        mit SpaßP1000507

               zum Mitmachen mit ApfelP1000514

informativP1000493 mit anschließener intensiver DiskussionP1000516

P1000517 Danke!

#Manager #Gehälter

https://www.die-fuehrungskraefte.de/aktuell/perspektiven-fachzeitschrift/inhaltsverzeichnis-03-042017/wer-regelt-die-gehaelter-des-top-managements/

#Manager #Gehälter: Kennen Sie Wells Fargo, eine Bank aus den USA? Würden Sie auf 124.6 Mio. Dollar verzichten? Nachdem im letzten Jahr ein Skandal die Bank erschüttert hat, wurde die verantwortliche Direktorin mit dieser Abfindung in „Rente“ geschickt.

Anbei ein Link auf einen klasse Artikel von Dr. Goldschmidt „Wer regelt die Gehälter des Top-Managements“, der Sie auf eine Reise vom antiken Griechenland bis zu Karl Marx mitnimmt. Aber…

  1. Akzeptanz als Korrektiv (siehe Artikel) scheint mit Blick auf die Kursentwicklung der Wells Fargo Aktie nicht funktioniert zu haben – da müssen wir uns als Menschen wohl eingestehen, dass unser Gewinnstreben noch vor der Moral kommt und
  2. bei der Selbstprüfung (siehe Fazit im Artikel): würde ich auf 124,6 Mio. $ verzichten? „Touché“, aber was könnte ich damit alles Gutes tun…

Grüne Ampel: in Deutschland kenne ich keinen Fall in dieser Größenordnung und vielleicht ist das schon unser Weg zu mehr Bescheidenheit und Moral und idealerweise kommen wir auch so ans Ziel.

#Manager: Beruf ohne Ausbildung! Teil 2

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#Manager:  Beruf ohne Ausbildung! Teil 2

Gründonnerstag, kurz vor Ostern, spannende Lektüre für das lange Wochenende. An dieser Stelle geht es weiter mit der Frage…

Welche Anforderungen müssen denn heute im Spagat zwischen unserer Postmoderne und unserem digitalen Zeitalter eine Ausbildung zum Manager und zur Führungskraft erfüllen?

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Abb.1 Bild von Prof. Urs Rauser 2008/2009 thematisch angepasst durch Frank Uffmann 2017

Das obige Schaubild verdeutlicht den Start einer jeden Ausbildung zum Fachmann bis ER (oder SIE) nach einigen Jahren Berufserfahrung seine erste wichtige Weggabelung erreicht, um jetzt eine neue Richtung in der persönlichen Karriereplanung einzuschlagen: Fachmann oder Führungskraft und Manager!

Bei einer Entscheidung zum Manager und zur Führungskraft kommt jetzt der Ausbildung besondere Bedeutung zu, was natürlich ebenfalls für alle Menschen gilt, die schon eine Führungsaufgabe innehaben, also auch z.B. Selbstständige wie Freiberufler. Der nächste Schritt ist eine nachhaltige Ausbildung in Kommunikation, Führung und Management und sollte auf jeden Fall die im Schaubild aufgeführten Inhalte behandeln, ohne das die Aufzählung einen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, sondern eher einen Mindeststandard definiert.

Auf der Suche nach einem Bild, um die eingangs zitierte These – Manager, Beruf ohne Ausbildung – deutlich zu machen, kommt mir noch ein letztes Mal Prof. Malik mit seinem Vergleich zu einem Piloten in den Sinn.

Stellen Sie sich doch einmal folgende Situation vor: Sie sitzen in einem Flugzeug als ein Knacken im Lautsprecher Ihre Aufmerksamkeit zum Piloten wandern lässt, der vorn im Eingang steht und nun fröhlich verkündet, dass er keine Ausbildung als Pilot hat, sich aber über jeden Passagier freut, der mit ihm gemeinsam den Flug nach Berlin antritt. Ich denke, die anschließende Reaktion der Passagiere können wir uns alle ausmalen – …und am Ende bleibt das menschenleere Kabinenbild eines Airbus oder einer Boeing in unserer Vorstellung zurück.Flugzeug

Fazit: Ich teile die Meinung von Prof. Malik insofern nicht, dass dieses Bild oder diese Betrachtung zu wenig differenziert ist. Bezogen auf die Kompetenzen eines Managers, die Basics, findet eine Ausbildung an den Universitäten statt. Eine weitere Ausbildung in Managementtechniken ist in Unternehmen zum Teil vorhanden, aber im Jahre 2017 noch nicht flächendeckend.

Anders verhält sich der Sachverhalt bezogen auf Führungskompetenzen. Um im Bild des Piloten zu bleiben, entsteht direkte Gefahr für Leib und Leben bei einem Fehler eines Piloten, was die Konsequenzen sehr deutlich macht. Nun können allerdings Fehler einer Führungskraft ebenfalls erhebliche Konsequenzen haben, wenn auch nicht im direkten Zusammenhang mit Leib und Leben – Gott sei Dank!

Subsumiere ich Kompetenzen im Bereich Kommunikation unter Führung, die sicherlich in gleichem Maße auch dem Management zugeordnet werden müssten, dann werden uns allen in den Medien der letzten zwölf Monate die Defizite sowohl in den Hochschulen wie auch in den Unternehmen in der Ausbildung der Manager/Führungskräfte vor Augen geführt. Die ein oder andere Schlagzeile wird ihnen dazu einfallen.

Manager/Führungskräfte dürfen Unternehmen leiten mit tausenden von Angestellten und sie haben eine soziale Verantwortung für diese Menschen und ihre Familien. Mit Blick auf die Fehler, die von einem Manager und Führungskraft gemacht werden können, ist es schon sehr verwunderlich, dass wir es uns in Deutschland nach wie vor leisten, keinen „Pilotenschein“ für diese in und für unsere Gesellschaft so wichtige Personengruppe zu haben. Es gibt bisher weder einen Führerschein noch ein Qualitätssiegel, aber es gibt eine Versicherung für Managementfehler!

Beste Grüße aus Düsseldorf

Ihr

Frank Uffmann    

Kontakt: über meine Homepage …pizf.de

Beide Artikel sind im Original mit Bildern im Blog/News einsehbar

 

 

#Manager: Beruf ohne Ausbildung! Teil 1

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#Manager:  Beruf ohne Ausbildung! Teil 1

Die Idee für diesen Artikel kam mir beim Hörbuch „Führen Leisten Leben“ von Fredmund Malik[1] in den Sinn, das ich nicht zum ersten und wahrscheinlich auch nicht zum letzten Mal gehört habe. Mal wieder sind mir einige Aspekte aufgefallen, die meinem früheren Hörgenuss wohl entgangen sind. Schon im Jahr 2006, also noch vor der Finanzkrise und deren Auswirkung, stellt Malik fest:

Manager – Beruf ohne Ausbildung! Manager

Gewiss eine gewagte These, der ich in diesem Artikel „näher zu Leibe rücken“ werde.  Starten wir mit der Frage: Was macht ein Manager? Der Blick ins Internet macht mich schlauer: die lateinischen Begriffe manus ´Hand´ und agere ´führen/tun´ sind die dazugehörigen Stammwörter und lassen ein Stück der Bedeutung erkennen. John P. Kotter[2] hat eine fast historische Definition für die Tätigkeit eines Managers verfasst: Der Manager konzentriert sich auf Aufgaben und Ziele, Planung und Budgetierung, Organisation und Personal sowie Controlling und Problemlösung. Er sorgt für Kalkulierbarkeit und Ordnung in der Organisation.

Nun wird in Deutschland der Begriff des Managers oft auch als Synonym für eine Führungskraft (Leader) verwendet, auch wenn John P. Kotter die Unterschiede wie nachfolgend herausgearbeitet hat: Eine Führungskraft (Leader) fokussiert auf Visionen und Strategien, gibt Richtungen vor, führt Menschen zum Konsens, motiviert und begeistert und steuert den ständigen immer schneller werdenden Wandel. Wenn ich nun festhalte, dass Führung ein Teil der Aufgabe eines Managers ist, dürfte ich nach der deutschen Auffassung vielerorts ein Kopfnicken ernten.

Dann werfe ich jetzt einen Blick auf die Ausbildung eines durchschnittlichen Managers/Führungskraft in Deutschland (Anwesende ausgeschlossen – Sie als Leser sind es also nichtJ).

In der Schule Schulefindet keinerlei Ausbildung in Richtung Management und Führung statt.

  1. Unsere UniversitätenUni bilden unsere Kinder in der Regel zum Fachmann aus, z.B. Juristen, Lehrer Arzt oder zum Betriebswirt. In diesem Teil des Studiums werden viele Inhalte als Grundwissen vermittelt, was ein Manager in seiner späteren Funktion unbedingt benötigt, um im Berufsleben Planungen, Budgetierung oder deren Controlling durchführen zu können. Anders ist die Situation bezogen auf die Aufgabe als Führungskraft. Eine richtige Ausbildung an einer Hochschule zur Führungskraft gibt es, ist aber noch die absolute Ausnahme und eben kein Bestandteil eines Fachstudiums einer deutschen Uni. Jetzt werden Sie einwenden, es gibt doch Freifächer, Wahlfächer usw., in denen Inhalte zum Thema Management/Führung vermittelt werden. Ja, das ist richtig, aber bezogen auf die Anzahl der Studienabsolventen, die später eine Führungsaufgabe übernehmen, ist das „ein Tropfen auf den heißen Stein!“ Folgerichtig bleibt nur eine Ausbildung im Unternehmen oder am freien Seminarmarkt.

Unternehmen:Unternehmen  Nun kommt der Student als Fachmann von der Uni in ein Unternehmen und fällt nach einiger Zeit durch gute Leistung/Umsetzung auf. Er oder Sie macht weitere Karriere und übernimmt Management- und Führungsaufgaben dazu, ohne Ausbildung oder zumindest ohne ausreichende Ausbildung, wie auch Umfragen vielfach belegen. Malik schätzt, dass Hochschulabsolventen später zu 90 % mit Management und Führungsaufgaben betraut werden.  Fatal! Aber…

ProblemProblem gebannt, Chance erkannt!!  Chance

Ausbildung im Unternehmen!

Die Realität zeigt, wenige Unternehmen, und wenn, dann vor allem Großkonzerne, bilden gezielt Manager/Führungskräfte aus. Die Masse der Unternehmen eher nicht und am freien Seminarmarkt wird zwar viel angeboten, allerdings zusammenhanglos und ohne nachhaltige Ausbildung.

Welche Anforderungen müssen denn heute im Spagat zwischen unserer Postmoderne und unserem digitalen Zeitalter eine Ausbildung zum Manager und zur Führungskraft erfüllen?

Diese Frage beantworte ich aus meiner Sicht gern in Teil 2

Beste Grüße aus Düsseldorf

Frank Uffmann   

Kontakt: www.pizf.de

 

[1] Vgl. Fredmund Malik, Führen Leisten Leben, 2006

[2] Vgl. John P. Kotter: „A force for Change – How Leadership differs from Management, 1991

#Design Thinking Teil 2

Prozeßablauf DTLesedauer:  5 Minuten

Teil 2: DESIGN THINKING – Neumoderner Firlefanz oder notwendige Methode zur Entwicklung von Innovationen?

Wir sind angekommen in der VUCA-Welt, was zugegebenermassen das Leben nicht einfacher macht, aber komplexer. Um die Herausforderungen heute und in der Zukunft erfolgreich zu bestehen, gilt es die „Beweglichkeit“ im Kopf und Unternehmen zu erhöhen. Die mobile Vernetzung macht die Digitalisierung allgegenwärtig und wenn mittlerweile 5,5 Mrd Menschen ein Mobiltelefon benutzen, aber nur 4.5 Mrd eine richtige Toilette – ein WC, dann zeigt das, der Wind der Veränderung ist zum Orkan geworden. Fazit: es ist Zeit für Innovationen im Unternehmen. Die Schnittmenge aus Machbarkeit (Technologisch), Wirtschaftlichkeit und Wünschbarkeit führt hierbei zum Ziel:

Design Thinking erfordert „Interdisziplinäre“ Teams und eine Prozesshatigkeit im Vorgehen, damit diese Methode erfolgsversprechend ist.

Folgende Prozeßschritte müssen bei Design Thinking durchlaufen werden:

  1. Verstehen: Gefühl und Einschätzung für das Thema gewinnen, Kontext erfassen
  1. Beobachten: in der Lebenswelt von Nutzer begeben und deren Bedürfnisse erkennen

Stärken oder Defizite, Probleme und Widersprüche erkennen

  1. Herausforderungen definieren: Erkenntnisse/Bedürfnisse/Hypothesen zusammentragen

Zentrale Herausforderung festlegen und in einer kurzen Fragestellung verorten

  1. Ideen finden: mit Kreativitätstechniken Ideenvielfalt generieren, Lösungsansätze im Team

Schaffen und daraus eine Fokussierung vornehmen

  1. Prototyen entwickeln: Ideen greifbar und kommunizierbar machen

Prototypen dem „Nutzer“ vorstellen und diskutieren

  1. Testen: Prototypen in der Zielgruppe vertesten, Nutzer ausprobieren lassen

Prototypen weiter verfeinern/entwickeln bis zur bestmöglichen Lösung

Innovationen durch und mit Design Thinking sind möglich in/bei

Strategien, Geschäftsmodellen, Produkten, Services und Organisationsstrukturen.

Innovationen sind kein Selbstläufer, sondern erfordern einen Innovationsprozess, Management Priorität, Einbindung in eine Unternehmensstrategie und…

…eine Kultur der Veränderungsbereitschaft!

Fazit: Ich habe in meinem Berufsleben kein Unternehmen erlebt, das eine Veränderungskultur für mich erlebbar gemacht hat. Folglich muss ein heutiges verantwortungsvolles Management genau diesen Prozess initiieren und eine Methode dazu heißt: Design Thinking.

In diesem Sinne lasst den Wind der Veränderung zum Orkan werden…

Ihr

Frank Uffmann

www.pizf.de

Bildquelle: Praxisfeld.de

        

 

 

Fachvortrag „Digitalisierung 5.0 – Motor permanenter Veränderungen

Bild Digitalisierung 5.0

Einladung:           Arbeitskreis Wirtschaft- und Beschäftigungsförderung  Kreis CDU Neuss

und                       MIT Kreisverband Rhein-Kreis-Neuss

am:                       25. April 2017 um 19.30 Uhr

in der:                  CDU Geschäftsstelle 41460 Neuss, Münsterplatz 13 A , I. OG,

Referent:             Frank UffmannBild VUCA

Anmeldung:        bis zum 20. April unter info@pizf.de, kostenfrei

 

 

DESIGN THINKING

Lesedauer:  4 MinutenDesign Th.

Teil 1: DESIGN THINKING – Neumoderner Firlefanz oder notwendige Methode zur Entwicklung von Innovationen?

Erfahrungsbericht: abends um 20.15 Uhr nach dem Seminar war ich um eine Erkenntnis reicher:

Wir sind aktuell Zeitzeugen des Überganges von der Medienepoche der Buchdruckgesellschaft zur comutermedialen „nächsten Gesellschaft“, so viel steht fest.

Unsere Gesellschaft und deren Organisation sind ein soziales System, das aus Kommunikation besteht. Kommunikation wiederum erfordert Kommunikationsmedien, wie Körper- oder Zeichensprache, Sprache selbst oder Sprache in Schriftform. Mit Blick auf unsere Evolution können wir vier Medienpochen ableiten:

  1. Die Stammesgesellschaft  – Kommunikation über Körper- und Zeichensprache
  2. Die Sprachgesellschaft      – Sprache findet miteinander statt, auch in erster Schriftform
  3. Die massenmediale Gesellschaft  – durch den Buchdruck findet Sprache übereinander statt
  4. Die comutermediale Agilitätsgesellschaft – Kommunikation in Sprach- oder Schriftform über diverse Wege

und das Ergebnis ist:

Die Gesellschaft organisiert sich um oder neu, z.B. in Netzwerken und die „neue“ Gesellschaft ist geprägt von Flexibilität und nicht mehr Konsistenz, von schnell wechselnden Beziehungen und von Agilität und Iteration.

Die Frage nach richtig oder falsch verliert an Bedeutung und es entsteht eine neue Ausrichtung in der Gesellschaft (mit Wirkung auf unser Wertesystem) mit „nützlich ja/nein“. Es ist keine Frage mehr, sondern eine Tatsache, wir sind in der „VUCA-Welt“ angekommen. Eine Methode, um im Heute und in der Zukunft erfolgreich zu sein, ist Design Thinking. Also Kopf aus dem Sand ziehen mit „Et hätt noch emmer jot jejange“ und Blick auf eine in der Praxis entstandene Methode, um kreatives Denken mit dem Ziel zu fördern, komplexe Innovations- und Entwicklungsprozesse zu gestalten. Dazu mehr in Teil 2.

 

 

Newsletter 2

ist aktuell im Versand. Heute mit dem Video Respect & Inclusion.

Artikel aus der Zeitschrift Perspektiven 1/2 2017

AUFLÖSUNG ARBEITSVERHÄLTNIS: UND WIE GEHT ES WEITER?                                          Der Autor des Artikels bleibt lieber anonym.

Hier geht es zum Artikel  DFK Artikel

Und nach der Auflösung es Arbeitsverhältnisses? Wie geht es weiter?                      Entscheidend ist dann, was mache ich aus meinem weiteren Berufsleben…

  • wird mein Leben eine SackgasseSackgasse
  • kommt mein Leben auf die ÜberholspurÜberholspur
Schauen Sie mal unter Seminarübersicht: Berufliche Veränderung AKTIV gestalten.
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